ProduzentInnen

Hier finden Sie einige wichtige Infos zu unseren ProduzentInnen auf der ganzen Welt.

Jute- und Terrakottaprodukte aus Bangladesch

Bei den fair gehandleten Taschen aus Bangladesch erhalten die Produzentinnen zusätzlich zum Lohn am Jahresende einen Bonus, mit dem ein Teil der Gewinne von Jute Works an die Frauen direkt ausbezahlt wird. Weiters wurden von Jute Works mehrere Fonds geschaffen, die sich aus den Verkäufen der Produkte, die zu fast 100% über den Fairen Handel verkauft werden. Zusätzlich werden die Mitgliedsgruppen dazu angeregt eigene Sparkonten anzulegen, um damit für schwierigere Zeiten gewappnet zu sein. Es gibt einen Gesundheits- und einen Bildungsfonds, aus dem Stipendien für die Kinder aus Produzentenfamilien finanziert werden. Jute Works unterstützt seine Mitgliedsgruppen neben der technischen Beratung und den umfangreichen Bildungs- und Umweltprogrammen auch mit günstigen Krediten. Die Erlöse aus dem Export der Produkte werden von Jute Works zur Gänze in diverse Programme reinvestiert. Weiters wurden von Jute Works mehrere Fonds geschaffen, die sich aus den Verkäufen der Produkte, die zu fast 100% über den Fairen Handel verkauft werden, bzw. den Beiträgen der ProduzentInnen selbst speisen. Es gibt einen Gesundheits- und einen Bildungsfonds, aus dem Stipendien für die Kinder aus Produzentenfamilien finanziert werden.

Fair gehandelte Baumwolltaschen aus Bangladesch, Baumwolle, 40x40cm, in verschiedenen Farben und individuell personalisierbar

Fair gehandelte Baumwolltaschen aus Bangladesch, Baumwolle, 40x40cm, in verschiedenen Farben und individuell personalisierbar

 

FAIRTRADE Zucker aus Paraguay1

In der Zuckermühle in Paraguay wird FAIRTRADE besiegelter Biozucker hergestellt. Diese Mühle ist ein privater Betrieb und arbeitet eng mit Kleinbauernfamilien zusammen, die der Mühle das Zuckerrohr für den Biozucker liefern. Die Bauern sind in drei Vereinigungen(die Cooperativa El Arroyense, die Manduvirá Cooperativa de Producción und das Comité de Productores Montillo) zusammengeschlossen und verfügen selbst über keine Verarbeitungsanlage für das geerntete Zuckerrohr, da dies sehr kostenintensiv ist. Ein Teil des Erlöses für Biozucker fließt in einen Fonds für Entwicklungsmaßnahmen, über den die drei lokalen Bauernvereinigungen verfügen können. Der Betreiber erhält den anderen Teil, daher kann das Unternehmen die Bauernfamilien angemessen bezahlen, und die Bio-Zertifizierungskosten tragen. Zusätzlich zu den fest angestellten MitarbeiterInnen arbeiten von Juni bis Dezember Saisonarbeitskräfte in der Zuckermühle, die ebenfalls einen überdurchschnittlichen Lohn erhalten. Die Kooperativen sind selbstverwaltet und die Bauern können sich somit Alltägliches organisieren, zu welchem sie sonst keine Zugang hätten, z. Bsp. Gebrauchsgegenstände wie Traktoren oder ärztliche Sprechstunden, aber auch Kleinkredite und Solidaritätsfonds.

ProjektpartnerInnen auf den Philippinen

Fair Trade auf den PhilippinenDiese PartnerInnen, welche vor allem durch den unermüdlichen Einsatz von Pater Shay Cullen zu dem gewachsen sind, was sie heute sind, bilden eine Handelsorganisation die auf die Kriterien des Fair Trade und den Prinzipien einer sozialen und moralischen Verantwortung gestützt ist und die ihr Hauptziel in der Unterstützung von KleinbäuerInnen, Farmern, HandwerkererInnenn und kleinen unabhängigen ProduzentInnen sieht. Besonders wird der indigenen Bevölkerung geholfen. Der Faire Handel bietet faire Preise und eine Prämienzahlung an die ProduzentInnen um die Arbeits- und Lebensumstände zu verbessern. Es werden Projekte zur Rettung von misshandelten und ausgebeuteten Frauen und Kindern, sowie Kampangenen für Handelsgleichheit, Menschenrechte und dem Umweltschutz unterstützt. Weiters werden überschüssige Einnahmen um soziale Gerechtigkeit zu promoten und um die Ausbeutung, den Menschenhandel und die Misshandlung von Frauen und Kindern zu bekämpfen und um Opfern von Menschenrechtsverletzungen zu helfen, insbesondere den Kindern aus den Gefängnissen. Es wird ein sicheres Zuhause für Kinder, die Opfer von sexuellem Missbrauch und kommerzieller sexueller Ausbeutung geworden sind, angeboten. Hier bekommen diese Kinder rechtliche Hilfe, Therapien, Bildung und Widereingliederung in ihre Familien und die Gesellschaft.

 

Unsere PartnerInnen in Uganda

Perspektiven für KinderIn Uganda sind 50 Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahre alt. Tausende davon sind vom Virus HIV infiziert und leben ohne Perspektiven für ihre Zukunft. Die so genannte Mittelschicht (Eltern dieser Kinder) ist bereits an AIDS oder an den Folgeerkrankungen verstorben. Viele Kinder oder Jugendliche leiden massiv an der Zweiterkrankung. Diese heißt Stigmatisierung. Was heißt es mit HIV/Aids zu leben: Ausgrenzung und Verspottung! Die jungen Menschen landen meistens auf den Straßen um zu betteln, werden von den eigenen Familien ausgegrenzt. Es fehlt an allen Ecken und Enden, die medizinische Versorgung funktioniert sehr schlecht und es mangelt an Bildung.
Wir helfen mit unserem Partner dabei Hilfe zur Selbsthilfe zu geben indem wir fair gehandelte Produkte aus ugandischen Projekten zur Linderung dieser menschenunwürdigen Missstände in unser Sortiment aufgenommen haben.

Unsere PartnerInnen in Italien

Italienischer Partner - Arbeiter in PalästinaUnser Partner in Italien wurde 1989 als Genossenschaft aus einem Projekt für sozial schwache und benachteiligte Kinder und Jugendliche gegründet. Dabei ging und geht es immer noch darum, diesen Kindern den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern. Es werden vor allem Lederprodukte von Hand gefertigt und die Jugendlichen werden dabei von einem geschulten pädagogischen Team begleitet. Sie sollen in einer ruhigen Arbeitsumgebung das gemeinsame Arbeiten, aber auch Verantwortung und Selbstständigkeit mit Erfolg erlernen.

Bereits in den Anfangsjahren wurde dabei ein eigenes Geschäft eröffnet in dem die eigens erzeugten Produkte erfolgreich verkauft wurden und sie auch auf die Bedürfnisse der KundInnen angepasst wurden. Diese Flexibilität und individuelle Note wurde bis heute erhalten und zwar werden immer noch Produkte individuell und persönlich angefertigt, was besonders im Bereich der Werbemittel wichtig und sinnvoll ist!

Andererseits werden sehr viele Fair Trade und andere Sozialprojekte unterstützt, wie z. Bsp. ein Projekt in Palästina, was wiederum die Durchführbarkeit von Kooperativen über Landesgrenzen hinaus beweist und einen hilfreichen Baustein beim Aufbau von fairen Handelsstrukturen darstellt. Und dies seit über 20 Jahren.

Partner in Italien - palästinensischer Junge

Unsere ProduzentInnen in Mazedonien

Mazedonien ist der drittärmste Staat in Europa. Durch die Nichtanerkennung als eigenständiger Staat und durch Wirtschaftsblockaden ausgehend von Griechenland lag die Wirtschaft lange Zeit am Boden. Erst in der jüngsten Vergangenheit stabilisierte sich die Lage, aber die hohe Arbeitslosigkeit ist aber immer noch eines der Hauptprobleme. Unser Partner dort starte 1988 als Familienunternehmen mit alten überlieferten Produktionsmethoden. Über die Jahre wurde aber die Technik modernisiert und es kamen mehrere Produktionsbereiche hinzu:

  • Traditionelles Kunst- und Souvenirhandwerk
  • Geschenksartikel
  • Schilder- und Tafelfertigung
  • Dekorative Haushaltswaren

Die gesamte Wertschöpfung vom Design bis zur Produktion wird vor Ort erledigt und es werden vorwiegend Holz, aber auch z. Bsp. Metalle und andere Rohstoffe verarbeitet. Dieser Partner garantiert dabei keine Diskriminierung von  Geschlecht, Alter oder Handicap und sichert seine MitarbeiterInnen sozial ab. Außerdem wird das „Aid To Artisans“ Projekt unterstützt, welches lokalen Handwerksgruppen helfen soll, ihre Produkte besser zu vermarkten und verkaufen zu können.

Unsere PrdouzentInnen in Indien

Unser Partner in Indien arbeitet mit ca. 30 Kooperativen, Einzelpersonen und Kleinstbetrieben zusammen, welche insgesamt hunderte ProduzentInnen beherbergen. Dieses Projekt diente von Anfang an dazu, marginalisierte Handwerksgruppen zu unterstützen und es setzt strenge Bedingungen voraus, wie das Verbot von Kinderarbeit, die gerechte Verteilung des Gewinns in den ProduzentInnengruppen und die Förderung von Frauen in der Erwerbsarbeit. Weiters wird durch die Schaffung einer eigenen Exportorganisation der vormals ausbeuterische Zwischenhandel ausgeschaltet und das traditionelle Handwerk gestärkt. In unserem Sortiment finden Sie vor allem handwerklich gefertigte Lederwaren aus der indischen Produktion unseres Partners.

Fairer Handel in Peru

Peru liegt im Westen Südamerikas, angrenzend an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile und ist ca. dreimal so groß wie Deutschland. Bekannt wurde Peru vor allem auch durch die Inka-Kultur, die bedeutendste Hochkultur Südamerikas, deren wirtschaftliche Organisation und Verteilung des Reichtums, ihre künstlerischen Zeugnisse und ihre Architektur schon die ersten Chronisten beeindruckten. Die peruanische Kultur ist aufgrund der so markanten Landschaftszonen nicht als solche zu beschreiben. So spielen alte Traditionen, Riten und Aberglauben nicht nur im Regenwald sondern auch in den Anden eine große Rolle. Sogar in diesen Tagen hört man in den Bergen oft noch „Quechua“, die Sprache der Inkas, doch das Leben in den großen Städten an der Küste, in denen der Großteil der Bevölkerung lebt, ist stark von westlichen Einflüssen geprägt.

Nach der Kolonisation durch Spanien und dem Rest Europas wurde eine große Anzahl afrikanischer Sklaven ins Land geholt, auf deren Einfluss heute viele der bekanntesten Gerichte, zum Teil auch Tänze des Landes zurückgehen. Aber auch Perus Wirtschaft spiegelt die Mannigfaltigkeit des Landes wider und ist stark abhängig von den fluktuierenden Weltmarktpreisen für Rohstoffe. Trotz einer bescheidenen wirtschaftlichen Weiterentwicklung in den letzten fünf Jahren bleiben Arbeitslosigkeit und Armut nach wie vor Perus größte Probleme. Durch die Fairhandels  Projekte unserer PartnerInnen werden vor allem Kaffee und Kakao Bauern und Bäuerinnen beim biologischen Landbau unterstützt, Programme zu technischen Weiterentwicklung gefördert und Wert auf die Förderung diverser Sozialprojekte gelegt. Dabei erhalten die Produkte vor allem durch die Partizipation, Mitbestimmung und Einbindung der ProduzentInnen ihren Mehrwert.

 

1) Quelle: http://www.oneworld.at/start.asp?ID=889